Jörg Reckhenrich

Jörg Reckhenrich

Berater, Künstler, Autor, Redner

Jörg Reckhenrich, Künstler, systemischer Berater, Adjunct Professor für Innovation (AMS) und Unternehmer.

Jörg Reckhenrich wurde 1961 in Münster geboren. Er studierte Kunst an der Kunstakademie. Seit 20 Jahren arbeitet er an der Schnittstelle von Kunst und Unternehmen. Er ist ausgebildeter systemischer Coach und Prozessbegleiter. Sein Ansatz in der Coachingarbeit verbindet drei Bereiche: die visuelle Arbeit aus seiner künstlerischen Praxis, der systemische Hintergrund und der Ansatz der positiven Psychologie.

Jörg Reckhenrich arbeitet in zahlreichen Business Schools wie der CEIBS (Zürich), IMD, LBS und AMS, zu Programm-  themen wie Kreativität, Innovation und Creative Leadership.

Sein Coachingansatz beruht auf der Arbeit mit Kunstwerken, für den er einen speziellen Ansatz, Coaching vor Kunst, entwickelt hat. In Zusammenarbeit mit der Unternehmensberatung Egon Zehnder hat er ein Format zur Arbeit mit Potenzialdimensionen entwickelt, dass in einer Galerie durchgeführt wird.

Fragen an: Jörg Reckhenrich

Was schätzen Sie an Ihrer Tätigkeit als Coach besonders?

Die unterschiedlichen Situationen, Herausforderungen und Fragenstellungen der Coaching Klienten erfordert ein gutes Gespür für Kontakt und Nähe. Im Coaching geht es mir darum einen Lösungsraum für den Coachee erlebbar zu machen und diesen zu konkretisieren. Es zählt das „Hands On“ Prinzip, die Arbeit in der „Werkstatt“. Ein gutes Coaching Setting spricht sowohl die emotionale, als auch die rationale Seite an. Entscheidend ist für mich, dass man sich im Coaching für das Unerwartete offenhält. In diesen unerwarteten Momenten, die häufig als Überraschung erlebt werden, liegt die Kraft für eine neue Erfahrung und eine entsprechende Lösung. Insofern liegt mir die Arbeit mit visuellen Elementen am Herzen, da diese solche Momente unterstützen.

Warum sollten auch andere eine Ausbildung zum Coach machen?

Die Herausforderungen im unternehmerischen Kontext, denen wir uns stellen müssen, liegen weniger in den technischen Anforderungen, als darin wie wir den sozialen Raum gestalten. Projekte, gleich welcher Natur, gehen dann verloren, wenn Kohärenz und das konstruktive Zusammenspiel nicht gelingt. Insofern wird Coaching einen deutlich höheren Stellenwert bekommen, um die Balance in Organisationen und Teams immer wieder herzustellen und positiv zu beeinflussen. Coaching braucht nicht immer einen gesonderten Raum der definierten Client – Coachee Beziehung, sondern kann und sollte ein Teil des Führungsrepertoires sein.

Welche Fähigkeiten zeichnen einen guten Coach aus?

• Offenheit und Präsenz
• Einfallsreichtum
• Überzeugungskraft
• Leichtigkeit und Humor
• Geistige Flexibilität
• Gefühl für Energie und Spannung im Coachingprozess
• Positive Ausstrahlung und gutes Verständnis der eigenen Werte und Stäken
• Ein reichhaltiges Interventionsrepertoire
• Eine Dramaturgie im Coachingprozess
• Fokussierung auf wesentliche Elemente des Falles
• Ein klares Verständnis des eigenen Coachingansatzes

Publikationen

The Fine Art of Success, how learning great art can create great business”, Wiley 2010

Interviews

  • Goldgrund und Kreativität, Interview UCB Vorstand, 2013,
  • Coaching vor Kunst, Coaching Magazin, 4 2014
  • Kunst und Coaching, HR Consulting Review, Band 5 2015
  • Was Manager von Sportlern lernen können, Capital 2 2015
  • Simon Rattle and the Berlin Philharmonic: Co-creating leadership and organizational culture, Journal Trio vol. 4 No.2, 2015
  • Coaching vor Kunst, in Verbindung mit positiver Psychologie, Abschlussarbeit PP Institut 2016

Dozent in der Ausbildung zum

Ausbildung zum Business Coach

2 Tage
13.07.2019 bis 14.07.2019
Quadriga Forum, Berlin