Stefanie Philippi

Stefanie Philippi

Diplom-Psychologin, Diplom-Betriebswirtin, Heilpraktikerin für Psychotherapie, Coach, Gutachterin des dvct für Coaches

Stefanie Philippi ist Diplom-Psychologin und Diplom-Betriebswirtin mit zahlreichen Zusatzausbildungen, z.B. als systemische Coach, Transaktionsanalytikerin, Hypno-therapeutin und in prozess- und embodimentfokussierter Psychologie.

Sie hat in einem Medienunternehmen in der betrieblichen Sozialberatung und später mehrere Jahre für ein Schulungsinstitut gearbeitet.

Seit 1996 begleitet Sie mit ihrem eigenen Beratungsinstitut „ctop“ Menschen in Profit- und Nonprofit-Organisationen in ihren Entwicklungsprozessen.

Beruflichen Schwerpunkte von Stefanie Philippi sind heute Business- und Persönlichkeitscoaching sowie die Begleitung von Führungskräftetrainings. Daneben coacht sie auch Teams und ist als Prozessbegleiterin in unterschiedlichen Organisationsentwicklungsprojekten tätig. Die Ausbildung von Coaches, Trainerinnen und Trainern rundet ihr Tätigkeitsprofil ab.

Als Coach ist sie zertifiziert durch den Deutschen Verband für Coaching und Training (dvct) und dort als Gutachterin für Coaches tätig. Als Mitglied der Zertifizierungskommission des dvct hat sie mehrere Jahre intensiv an Qualitätsstandards für die Zertifizierung von Coaches mitgewirkt.

Fragen an: Stefanie Philippi

Was schätze Sie an Ihrer Tätigkeit als Coach besonders?

Als Coach habe ich die Möglichkeit Menschen in ihrer persönlichen Entwicklung zu begleiten. Große Freude bereitet mit zu erleben, wie Menschen innerlich „wachsen“, an Selbst-Bewusstsein und Präsenz gewinnen. Jeder Coaching-Prozess ist individuell. Das ist herausfordernd und macht gleichzeitig jeden Prozess einzigartig. Dabei ist für mich immer wieder spannend und bereichernd, Menschen in ihrer Unterschiedlichkeit kennenzulernen und damit auch meine persönlichen Perspektiven und meinen „Blick auf die Welt“ zu erweitern. Im Coaching findet eine Begegnung zwischen Coachee und Coach statt - jenseits aller methodischen Herangehensweise. Das macht für mich die eigentliche Qualität guter Coaching-Prozesse aus. Außerdem erlebe ich im Coaching eine sehr hohe direkte Wirksamkeit, wodurch Coaching sich oftmals deutlich von anderen meiner beruflichen Tätigkeitsfelder unterscheidet.

Warum sollten auch andere eine Ausbildung zum Coach machen?

Eine Coaching Ausbildung eröffnet die Möglichkeit eines interessanten neuen Tätigkeitsfeldes, das sich mit vielen unterschiedlichen Berufen kombinieren lässt. Um als Coach heute nachgefragt zu sein, ist sie aus meiner Sicht eine unabdingbare Voraussetzung, weil sie einen qualitativen Maßstab für potenzielle Kunden setzt. Coaching ist allerdings mehr als nur eine bestimmte „beraterische“ Herangehensweise, mehr als nur ein neues Tätigkeitsfeld - „Coaching“ ist in erster Linie eine bestimmte Haltung. Diese zu erlernen, ist bereits Persönlichkeitsentwicklung und bereichert diejenigen, die als Coach zukünftig tätig sein wollen, schon während der Ausbildung. Das breitgefächerte Methoden-Knowhow einer fundierten Coaching Ausbildung ermöglicht es angehenden Coaches zudem, auch in anderen beruflichen Situationen souverän und professionell zu agieren.

Welche Fähigkeiten zeichnen einen guten Coach aus?

Ein guter Coach zeichnet sich aus meiner Sicht in erster Linie durch Offenheit und Neugier aus: Offenheit für die Vielfalt von Persönlichkeiten und Perspektiven sowie Neugier darauf, diese tiefer kennenzulernen und zu verstehen. Wichtig ist Empathie und eine grundsätzliche Okay-Okay-Haltung, die geprägt ist von Wertschätzung, Achtsamkeit und Respekt dem anderen gegenüber. Außerdem hilfreich ist Humor. Ein guter Coach sollte sich selbst kennen – d.h., „Selbst-Bewusstsein“ im ursprünglichen Sinne des Wortes besitzen und eine große Portion Bereitschaft dazu haben, sich selbst immer wieder – auch kritisch - zu reflektieren. Die Fähigkeit zur Prozessreflexion – das Einnehmen einer Meta-Position – macht für mich den Kompetenz-Cocktail des Coaches perfekt.

Dozent in der Ausbildung zum

Ausbildung zum Business Coach

2 Tage
23.02.2019 bis 24.02.2019
Quadriga Forum, Berlin